Was ist Honig?

Honig ist der süsse Stoff, den die Bienen erzeugen, indem sie Blütennektar und andere süsse Säfte von lebenden Pflanzen aufnehmen, durch körpereigene Stoffe anreichern, in ihrem Körper verändern, in Waben speichern und dort reifen lassen. Honig dient der Menschheit schon seit Jahrtausenden als Nahrungsmittel und Medizin.

Zusammensetzung: Honig variiert geschmacklich und farblich je nach Herkunft und Pflanzenart. Hauptbestandteile bilden verschiedene Zuckerarten (vorwiegend Frucht- und Traubenzucker), wechselnde Mengen von organischen Säuren, Spuren von Mineralstoffen und Vitaminen, zahlreiche Fermente und Enzyme sowie über 100 verschiedene Aromastoffe. Der Wassergehalt des Honigs darf nicht mehr als 20% betragen.

Sorten: Da die Pflanzenwelt von Region zu Region verschieden ist, gibt es auch weit über 100 verschiedene Honigsorten, die farblich von hellblond bis schwarz, in der Konsistenz von flüssig bis fest und geschmacklich von mild bis herb variieren. Man unterscheidet hauptsächlich Blütenhonig, Waldhonig und Mischhonig. Eine Unterscheidung kann aber auch nach geografischer Herkunft gemacht werden.
Lagerung: Da Honig lichtempfindlich ist, sollte man ihn in getönten Gläsern oder Dosen und luftdicht verschlossen aufbewahren. Auf diese Weise bleibt er über Jahre hinweg haltbar. Honig sollte nie über 40°C erwärmt werden, da sonst die empfindlichen Bestandteile verloren gehen.

Verwendung: Beliebt ist Honig natürlich in erster Linie als Brotaufstrich. Doch er lässt sich weit vielseitiger verwenden, zum Beispiel als Süssmittel für Müesli, Desserts, Gebäck oder als Saucenwürze in Marinaden für Fleisch und Geflügel.

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