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Das grüne Gold

Das charakteristisch tiefgrüne Kürbiskernöl wird aus den gerösteten, weichschaligen Kernen des Ölkürbis gepresst. Bekanntestes Anbaugebiet mit geschützter Herkunftsbezeichnung ist die Steiermark im Südosten Österreichs. Aber auch in der Schweiz werden auf kleinen Flächen Kürbisse zur Ölgewinnung angebaut.

 

Für die Herstellung von Kürbiskernöl werden Fruchtfleisch und Kerne getrennt. Das passiert in grossen Betrieben mit Maschinen, wird vielerorts aber auch noch in mühevoller Handarbeit erledigt. Die schalenlosen Kerne werden danach getrocknet, gemahlen und schonend geröstet. Durch diesen Prozess entstehen die charakteristischen Röstaromen des Kürbiskernöls. Bei der anschliessenden Pressung entsteht aus den Kernen von 30 bis 35 Kürbissen ein Liter Kürbiskernöl. Die aufwendige Herstellung schlägt sich auch im Preis nieder. Ein Viertelliter kann je nach Herkunft und Qualität bis zu 30 Franken kosten.

 

Fast 80 Prozent des Kürbiskernöls bestehen aus ungesättigten Fettsäuren. Zudem enthält es viele gesunde Spurenelemente, Mineralien und Vitamine. Kürbiskernöl kann in der Küche vielfältig eingesetzt werden. Zum Beispiel zum Verfeinern von Suppen, Salaten und kalten
Speisen. Es sollte stets kühl und dunkel gelagert werden.

 

In der Schweiz werden Kürbisse zur Ölgewinnung nur auf kleinen Flächen angebaut. Zum Beispiel von der Produzentenvereinigung St. Gallische Saatzucht. Sie vereint 70 Bauernfamilien und bäuerliche Produzenten aus der Region St. Gallen und vertreibt kaltgepresste Öle und weitere Erzeugnisse aus der Landwirtschaft.
www.st.galleroel.ch

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