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Crêpes, salzig oder süss?

Zwei Feinschmeckerinnen, zwei Meinungen

JEANINE BIERI
Rezeptautorin bei le menu

Wenn ich mich für eine Variante entscheiden müsste, wäre es ganz klar die salzige. Sie ist vielseitiger und passt perfekt zu jeder Tageszeit. Während süsse Crêpes eher als Dessert durchgehen, sind die salzigen ein richtiges Mittagoder Abendessen. Das Beste daran: Man kann sie endlos variieren und immer wieder neu erfinden. Ob mit Gemüse oder Fleisch – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, und die kleinen Reste aus dem Kühlschrank können auch aufgebraucht werden. Kein Wunder also, dass ich mir jedes Mal dasselbe wünsche, wenn meine Freundin mich fragt, was sie kochen soll. Wirklich immer: Crêpes mit Hackfleisch und Apfelmus.

FABIA ZINGARO
Rezeptautorin bei le menu

Normalerweise greife ich beim Essen lieber zu salzigen Variationen – ausser bei Crêpes. Dort läuft es jedes Mal nach exakt demselben Muster ab: Ich sitze in der Altstadt-Crêperie, lese die Karte, höre zu, was gerade als saisonaler Tipp empfohlen wird. Dann bestelle ich – Überraschung! – wie immer eine Crêpe mit Nuss-Nougat- Crème und Vanilleglace. Egal, ob zum Zvieri, als Dessert oder zwischendurch: Der warme Teig in Kombination mit der leicht angeschmolzenen Glace ist schlicht unwiderstehlich. Kürbis püree und Mozzarella überlasse ich gerne jenen Gästen, die «meine Crêpe» noch nicht entdeckt haben.

Salzige oder süsse Crêpe: Bei der Schnellumfrage unter den Geniessenden von le menu war die salzige Variante vorne.

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Wie mögen Sie Ihre Crêpes lieber?

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