Picknicken, ja oder nein?
Zwei Genussfreudige, zwei Meinungen

JEANINE BIERI
Rezeptautorin bei le menu
Ja, ja, ja! Mit Picknicks verbinde ich unzählige kostbare Kindheitserinnerungen. Wenn ich an die Badi in den Sommerferien denke, an die Picknicks am Flussufer während der Angelausflüge mit meinem Vater, an die Schulreisen in den Freiburger Bergen oder an die Pausen am Pistenrand, dann geht mir das Herz auf. Egal, ob mit einem Picknick-Böxli aus dem Rucksack oder Feinem aus dem Korb: Ein Picknick ist für mich weit mehr als nur eine Mahlzeit im Freien, es schmeckt nach Sonne, Abenteuer und Leichtigkeit. Und vielleicht ist es gerade das Teilen und gemeinsame Geniessen der mitgebrachten Köstlichkeiten, die ein Picknick unvergleichlich machen.

FABIA ZINGARO
Rezeptautorin bei le menu
Wenn ich Picknick höre, denke ich als Erstes an eine hübsche, rot-weisskarierte Decke. Lange bleibe ich bei dieser Vorstellung allerdings nicht. Eine unbequeme Sitzposition, die halbe Wiese, die an meinen Beinen klebt, Ameisen, die ich überall krabbeln spüre und irgendwo dazwischen das fehlende Besteck. So schnell ist mir die schöne Decke dann doch wieder egal. Darum ziehe ich es vor, draussen einfach etwas zu trinken, die Sonne zu geniessen und die Mahlzeit dort einzunehmen, wo sie hingehört – an einem Tisch, mit Stuhl, Serviette und einer stabilen Unterlage.

Picknick, ja oder nein? Bei der Schnellumfrage unter den Genussfreudigen von le menu waren die Picknick-Fans vorne.




