LIEBSTÖCKEL, DAS MAGGIKRAUT

GUT ZU WISSEN

WAS IST LIEBSTÖCKEL?

Liebstöckel oder Maggikraut ist ein an der Staude wachsendes Kraut, das optisch der Petersilie ähnelt. Geschmacklich erinnert das Kraut tatsächlich an die bekannte Maggi-Würzsauce und an Sellerie.

ANTWORTEN ZUM LIEBSTÖCKEL

VON UNSEREN KULINARISCHEN EXPERTEN

Silvia Erne

Domenico Seminara

Andrea Mäusli

Beatrix Leonhardt

Stefan Wälty

Es handelt sich um ein- und dasselbe Kraut.

Nein, es handelt sich bei den beiden Kräutern um unterschiedliche Kräuter. Kerbel ist im Aroma feiner, dem Anis ähnlich. Auch optisch unterscheiden sich die beiden: Kerbel hat feinere Blättchen und sieht etwas eleganter und filigraner aus.

Liebstöckel kommt ursprünglich aus Vorderasien und war im Mittelalter ein beliebtes Würzkraut. Auch als Aphrodisiakum soll es gute Dienste geleistet haben.

Liebstöckel beinhaltet verschiedene Vitamine wie C und solche der B-Grupp

Liebstöckel ist eine robuste Pflanze. Sie ist mehrjährig, winterhart, und mag lockere und feuchte Erde und ist vom Standort her unproblematisch. Liebstöckel sollte nicht neben Beerengewächsen gepflanzt werden, da diese den starken Geruch von Liebstöckel annehmen können.

Tiere halten sich für gewöhnlich fern von intensiv riechendem Liebstöckel.

Der Liebstöckel kann vor allem bei Blähungen und Aufstossen helfen und beruhigt den Magen. Er besitzt eine antibakterielle und harntreibende Wirkung.

Anstelle von Liebstöckel können Blätter vom Stangensellerie verwendet werden. Oder aber, wie der Name bereits verrät, Maggiwürze.

Das Aroma des Liebstöckels ist kräftig und intensiv. Es kommt vor allem bei deftigen Fleischgerichten zum Einsatz und wirkt, mitgekocht, bei Suppen wahre Wunder. Eine kleine Menge feingeschnittenem Liebstöckel peppt auch jeden Salat auf, aber Vorsicht: der Geschmack kann alle anderen Komponenten übertönen.

Beim Liebstöckel kann das ganze Kraut mitsamt den Stielen verwendet werden, denn auch da steckt das kräftige Aroma drin. Blätter kann man gezupft oder fein geschnitten in Gerichte geben, oder man kocht gleich ganze Zweige mit, beispielsweise in einer Gerstensuppe.

Liebstöckel kann problemlos roh gegessen werden.

Generell gilt bei Kräutern: Das Aroma vom frischen Kraut ist der getrockneten Variante vorzuziehen. Am besten hackt man den Liebstöckel fein, und friert ihn in kleinen Säckchen ein. Bei Bedarf nimmt man sich dann einfach so viel raus, wie man gerade braucht. So hält sich das Kraut einige Wochen im Tiefkühler.

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Fun Fact

WARUM WIRD LIEBSTÖCKEL GELB?

Die Liebstöckelpflanze verträgt keine Trockenheit und sollte immer genügend gut gewässert werden. Weiter braucht die Pflanze vor allem in der Blütezeit viel Nährstoffe. Bekommt sie zu wenig davon, werden die Blätter gelb oder braun.

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