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SWISSSHRIMPS, FRISCHE SHRIMPS AUS DER SCHWEIZ

GUT ZU WISSEN

WAS IST DER UNTERSCHIED ZWISCHEN SHRIMPS, CREVETTEN UND GARNELEN?

Es gibt keinen Unterschied. Shrimps kommt aus dem Englischen, Garnelen aus dem Deutschen, Crevetten aus dem Französischen. Es gibt etwa 2500 verschiedene Arten von Shrimps, wovon in der Schweiz nur einige wenige, als Delikatesse gegessen werden. Die SwissShrimp AG züchtet die Sorte «Pacific White Shrimp» oder zu Deutsch, die Weissbeingarnele.

ANTWORTEN ZU SWISSSHRIMPS

VON UNSEREN KULINARISCHEN EXPERTEN

Silvia Erne

Domenico Seminara

Beatrix Leonhardt

Andrea Mäusli

Stefan Wälty

Nebst der SwissShrimp AG gibt es in der Schweiz noch einzelne kleine Betreiber von Shrimp-Farmen. Die SwissShrimp AG ist der grösste Anbieter.

Ihr Vorteil: Die Produktion findet lokal statt und die Energie, die benötigt wird, um die Aufzuchtbecken zu heizen, kommt vom benachbarten Betrieb der Schweizer Salinen, ihre Abwärme kann so nochmals als Energie genutzt werden.

Die Idee, nachhaltige Crevetten aus lokaler Herkunft zu produzieren, hatte 2008 der Informatiker Thomas Tschirren. Er fand bald Gleichgesinnte und gründete nur wenige Jahre später, 2013 die SwissShrimp AG.

Die markant blauen Crevetten werden in Rheinfelden im Kanton Aargau aufgezüchtet – konsequent ohne Antibiotika in einem geschlossenen Salzwasserkreislauf bei 28°C. Das Salz für die Meersalzmischung des Wassers wird grösstenteils von Schweizer Salinen angeliefert. Die Wärme, um das Wasser der Aufzuchtbecken zu heizen, stammt von den benachbarten Salinen.

Postlarven könnte man als «Babyshrimps» bezeichnen. Sie stammen aus den USA und dem EU-Raum. Über das Jahr verteilt werden ca. 15 kg Postlarven importiert.

Ja. Die SwissShrimp AG bietet spannende Führungen an, wo alles Wissenswerte über die SwissShrimps zu erfahren ist. Der geführte Besuch dauert etwa 1,5 Stunden.

Die SwissShrimp AG erntet Crevetten ausschliesslich auf Bestellung. Die frischen Crevetten können in verschiedenen Grössen im Webshop direkt bei der SwissShrimp AG bestellt werden. Sie werden frisch in Mehrweg-Frischeboxen verschickt. Die feinen Crevetten sind auch in ausgewählten Migros- und Coopfilialen zu kaufen und in diversen Delikatessengeschäften.

SwissShrimps eignen sich für viele Grundzubereitungsarten und für viele Gerichte. Das grösste Geschmackspotential steckt in den Köpfen der Crevetten: Diese eignen sich perfekt für aromatische Fonds, Suppen und ähnliches. Auf der Website von SwissShrimp findet man diverse gluschtige Rezepte: https://www.swissshrimp.ch/prod/crm/rezepte/

Die frischen SwissShrimps können absolut bedenkenlos roh gegessen werden, etwa als Sushi, Tatar usw.

Es empfiehlt sich, die Crevetten nicht zu lange zu garen, sonst verlieren sie ihre Bissfestigkeit. Um den Geschmack zu erhalten, gart man die Crevetten in der Schale und schält sie erst im gegarten Zustand. Da SwissShrimp nur nach Bestellung geerntet werden, kommen sie absolut frisch in die Läden oder per Post nach Hause, man kann sie sogar roh z.B. als Sushi essen. Die Crevetten sollten vor dem Kochen entdarmt werden: Dazu mit einem kleinen Messer am Rücken entlang einen Schnitt machen und den dünnen, dunklen Strang rausziehen.

Frische SwissShrimps sollten innerhalb einer Woche gegessen werden. Ist dies nicht möglich, können sie problemlos für einige Wochen tiefgekühlt werden. Bei Bedarf kann man sie schonend im Kühlschrank auftauen.

Ja, SwissShrimps sind ressourcenschonender als Importware. Der CO2-Abdruck der Crevetten von SwissShrimp ist im Vergleich mit asiatischer Importware tief: Die Energie zum Aufwärmen der Wasserbecken kommt von der Abwärme der benachbarten Saline Rhiburg, der Strom stammt aus Photovoltaik und Schweizer Wasserkraft. Antibiotika wird keines verwendet.

Beim Futter setzt die SwissShrimp AG aktuell auf konventionelles Futter einer französischen Kooperative, das – im Gegensatz zu biologischem Futter – einen möglichst kleinen CO2-Wert aufweist.

Die SwissShrimp AG konnte in der Vergangenheit für ihr Bestreben nach Nachhaltigkeit bereits einige namhafte Preis einheimsen.

Unter folgendem Link gibt es einen spannenden, lehrreichen Film zum Thema:

https://www.swissshrimp.ch/prod/crm/aktuell/oekologie-shrimps-schweiz

Grundsätzlich gilt: Importware wird in der Regel tiefgekühlt.  Nach dem Auftauen weisen diese meist eine weiche, mehlige Konsistenz auf. Asiatische Import-Shrimps haben eine lange Reise hinter sich, bis sie bei uns in den Geschäften landen.

Wildfang: Beim Wildfang in Ozeanen werden Schleppnetze eingesetzt. Das Problem: Nebst den Crevetten gibt es viel Beifang. Es landen also auch noch andere Tiere im Netz, nicht nur Crevetten. Das sind meistens Fische, die oft im Netz zerdrückt werden, sterben und wieder ins Wasser geworfen werden, es findet ein regelrechter Raubbau am Meer statt.

Extensive Aquakultur in Mangrovengebieten: In den asiatischen Mangrovengebieten gibt es zwar viel Platz für die Tiere und es werden keine Antibiotika für die Aufzucht verwendet. Allerdings entstehen beim Roden der Mangroven hohe CO2-Emissionen, die schlecht fürs Klima sind.

Intensive Aquakultur in Küstennähe: In den künstlich ausgehobenen Teichen im Landesinneren gibt es zwar keinen Beifang wie beim Wildfang, allerdings werden hohe Mengen an Antibiotika eingesetzt für die Aufzucht der Tiere.

SwissShrimps zeichnen sich durch ihre absolute Frische und knackigen Biss aus. Der leicht süssliche, frische Eigengeschmack hebt sie von tiefgefrorener Importware ab.

Die SwissShrimp AG achtet konsequent auf ressourcenschonende Produktion, daraus resultieren höhere Kosten im Gegensatz zu Importware.

Nein. Geschält werden sie im Betrieb in Rheinfelden AG. Die SwissShrimp AG achtet auch hier auf das Schonen von Ressourcen, zugunsten der Frische und verzichtet auf Tausende Kilometer Transportwege, die nötig wären, um Shrimps in andere Länder zum Schälen zu transportieren. Die Schale und die Köpfe werden übrigens nicht entsorgt: Damit werden bei der SwissShrimp AG feine Suppen oder Crevettenjus gekocht, die im Webshop bestellt werden können.

Von der Postlarve bis zur erntefähigen Crevette dauert es im Idealfall etwa 100 Tage. Sie haben dann mit Kopf und Schwanz gemessen etwa die Länge eines Kugelschreibers und sind daumendick.

Die SwissShrimp AG erntet ausschliesslich auf Bestellung. Dadurch ist garantiert, dass nur so viele Tiere geerntet werden, wie auch verlangt werden. Eine allfällige Überproduktion wird für die Produktion der SwissShrimp Delikatessen verwendet.

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Fun Fact

WIESO WEISEN SWISSSHRIMPS IM ROHEN ZUSTAND EINEN BLAUEN SCHIMMER AUF?

Die typische bläuliche Färbung entsteht aufgrund einer Kombination des Futters, der Umgebung in denen die Tiere aufgezüchtet werden und dem Sauerstoffgehalt im Aufzuchtbecken. Beim Erhitzen verlieren die SwissShrimps die bläuliche Farbe und werden orange.

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HOW-TO-VIDEO: SWISSSHRIMP SPAGHETTI BARBA DIE FRATE

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